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„Durch Partnerschaft zum Erfolg“

Das ist der Kernsatz der Unternehmensphilosophie
der alfred rexroth GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie.

Die Unternehmer-Kooperation ist ein Kreis unternehmerisch tätiger Personen, die sich aus der Kenntnis sozialer und wirtschaftlicher Forderungen der Gegenwart und Zukunft frei gebildet hat.

Seine Mitglieder stimmen in der Überzeugung überein, dass innerhalb der bestehenden Rechtsordnung Einrichtungen geschaffen werden können, die auf ihre Neugestaltung im Sinne einer Gliederung des sozialen Organismus fördernd einwirken.

Sie sehen in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit eine Aufgabe in der Gründung und Leitung von Unternehmungen, in denen ein gerechter Ausgleich zwischen den Unternehmenszielen, den Interessen ihrer Mitarbeiter und dem Wohl einer Gesamtheit gefunden werden kann.

Über Kapital und Arbeit verfügen sie daher aus der gemeinsamen Einsicht in die Lösungsmöglichkeiten sozialer Konflikte und wirtschaftlicher Probleme und nicht aus der Macht des Eigentumsanspruchs.

Ihr Arbeitsstil ist der kooperativ-konsultative.

Ziel ihrer Arbeit ist es, aus den Zeiterfordernissen heraus neue Unternehmensformen zu schaffen und weiterzubilden, die in wechselseitiger Abhängigkeit und Befruchtung eine dem gesamten gesellschaftlichen Bereich dienende Leistung erbringen.

alfred rexroth, 28. August 1969
In einem Manuskript formulierte Gedanken anlässlich der Gründung der heute in der Neuguss  Verwaltungs GmbH zusammengeschlossenen Unternehmer-Kooperation. 

Der Partnerschafts­gedanke im Rexroth’schen Sinn
ist geprägt von den Ideen Rudolf Steiners.

Dieser Partnerschaftsgedanke bedeutet nicht eine von oben organisierte Form der Zusammenarbeit im innerbetrieblichen Bereich, sondern ist vielmehr das Einbringen individueller Fähigkeiten in den Arbeitsprozess, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das wiederum ist verbunden mit der Achtung des Mitarbeiters, des Anderen am Arbeitsplatz, und mit einem Engagement für die Firma, für die man schafft und die einen menschenwürdigen Arbeitsplatz garantiert.

Wenn das Rexroth’sche Unternehmen in Lohr am Main am 26.8.1955 eine Betriebsversammlung unter dem Motto „Durch Ertragsbeteiligung zum gerechten Lohn, vom Lohnarbeiter zum Mitarbeiter!“ durchführte, setzte die damalige Geschäftsführung nicht nur eine Rexroth’sche Forderung durch. Sie stellte auch die Weichen für die Zukunft in ihren Werken.

Das Management von rexroth in Berlin ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat die Forderung von Alfred Rexroth aufgegriffen: „Unternehmer und Arbeitnehmer müssen echte und gleichwertige Partner werden und im gemeinsamen Interesse zusammenarbeiten.“ (Chronik der Familie Rexroth).

So fallen heute viele innerbetriebliche Entscheidungen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung, Betriebsleitung und Mitarbeitern.

Bewusst wird Wert darauf gelegt, dass zwischen Belegschaft und Unternehmensführung ein persönlicher Kontakt besteht, der einerseits bei den Mitarbeitern der Firma die Erkenntnis wachsen lässt „Die Geschäftsführung hat ein offenes Ohr für unsere Anliegen …“ und der andererseits den Verantwortlichen des Unternehmens zeigt, welche Fähigkeiten in den Mitarbeitern stecken. Letztere können dann im Steinerschen Sinne kräftemäßig geweckt und in Richtung Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. So ist es nicht verwunderlich, dass Rexroth’sche Firmen eine sehr geringe Arbeitskräfte-Fluktuation haben. Man bleibt in „seiner“ Firma.

Da die Firma alfred rexroth heute in drei Bundesländern unterschiedlicher Prägung über je einen Betrieb verfügt, ist es eine besondere Herausforderung an den Partnerschaftsgedanken, das gegenseitige Verständnis der Menschen aus Ost und West zu fördern und ein neues Miteinander zu formen.

Für die hierfür zu entwickelnden Strategien erwies sich das „Rexroth’sche Erbe“: Pflege des partnerschaftlichen Miteinanders, als sehr hilfreich. Beteiligung der Belegschaft an betrieblicher und zwischenbetrieblicher Arbeitsorganisation, überbetriebliche Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen und Integration von Arbeitskräften aus den neuen Bundesländern in die Belegschaften bereits bestehender Rexroth’scher Betriebe erwiesen und erweisen sich als erfolgreiche Maßnahmen der Geschäftsführung.

Es kommt heute auf den Menschen an,
nicht auf die Einrichtung allein.

Unternehmensphilosophie und Führungsansatz von Alfred Rexroth war es, dass jeder Einzelne verantwortungsvoll aus eigener Einsicht heraus handeln und sich unternehmerisch im Sinne des gesamten Unternehmens einbringen kann. So war es bereits seit Beginn der Produktion sein Bestreben, den Mitarbeitern auf Augenhöhe zu begegnen und in gemeinsamen Gesprächen mit den Mitarbeitern Lösungen für die Herausforderungen im Unternehmensalltag zu finden. Aus einer Ideenbildung der betroffenen Menschen wurde so ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch geschaffen, der den einzelnen Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz und mit seinen Erfahrungen ernst nimmt und im sozialen Miteinander zu einer Vertrauenskultur führen kann.

Auch heute noch fühlt sich die Unternehmensführung diesem Grundsatz verpflichtet.
So wird gegenwärtig für alle Mitarbeiter ein besonderes Lernangebot zur Verfügung gestellt, das in praxisorientierten Seminaren und Werkstätten die Grundlagen der Dialogischen Unternehmenskultur ebenso vermittelt wie die Bewusstseinsführung eines auf die Selbstführung gerichteten Führungsansatzes. Findet jeder Einzelne selbst einen Sinn in seiner Tätigkeit und hinterfragt er, warum etwas gemacht wird und welche Folgen sein Tun hat, handelt er nachhaltig für sich, die Kunden, seine Umwelt und das Unternehmen.